Film- und Mediendesigner konzipieren, gestalten und realisieren audiovisuelle Programme für Unternehmen, Industrie und Werbung. Grundlage dabei ist anfangs die Fotografie und später das bewegte Bild (Video/Film). In allen Tätigkeitsfeldern spielen die modernen Produktionstechniken der digitalen Bild- und Tonbearbeitung eine
große Rolle.
Es gibt kaum einen Beruf, der so vielseitig ist wie dieser: jeder Auftragsfilm, jede Messe-Videoshow konfrontiert den Mediendesigner mit neuen Themen. Mediengestalter produzieren ihre Filme dort, wo normalerweise kein "gewöhnlicher" Mensch hinkommt: in abgesperrten Bereichen, in geheimen Entwicklungslabors, in industriellen Produktionshallen - überall dort, wo es etwas interessantes und ungewöhnliches zu sehen und zu zeigen gibt. Genau hier ist der Arbeitsplatz von Mediendesignern. Sie arbeiten an der Kamera, machen Licht, sind verantwortlich für den "guten Ton" bei Mikrofonaufnahmen, führen Regie, machen die Aufnahme- oder Produktionsleitung. Das Spektrum der Berufsbezeichnungen ist groß und breit gefächert. Das erhöht die Chance, später im Beruf genau dort eingesetzt zu werden, wo die eigenen Stärken und Neigungen liegen. Es erhöht durch die Breitbandigkeit deutlich die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz.
Abschluss: staatlich anerkannter Mediendesigner mit Schwerpunkt Film und Audiovision, Bafög gefördert