Haustier, Nutztier – warum streicheln wir die einen und töten die anderen?

Mit konkreter Fragestellung konfrontierte PeTA, die Tierschutzorganisation "People for the Ethical Treatment of Animals", die Konzeptionskurse 5. und 6. Semester im vergangenen Wintersemester 2015/16 bei Dozent Nils Hemme Hemmen. Das ganze Semester arbeiteten die Studierenden an der gestalterischen und medien-adäquaten Umsetzung dieser Frage. Herausgekommen sind dabei 5 Medienkonzeptionen, die nach Vorlage an Christopher Hollmann vom Stuttgarter PeTA-Department allesamt eindeutig gepunktet hatten, wobei die gestalterische Strategie der Grafikdesign-Studentin Yara Vock von den Tierschützern als am geeignetsten "be-votet" wurde. O-Ton Hollmann: "Wir freuen uns, dass wir auf diese Art und Weise bereits guten Einblick in die erarbeiteten Inhalte bekommen konnten, von denen uns die Ausarbeitung "Team 5" eindeutig am meisten zusagte!"

"Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben."

Yara stieß im Semester erst etwas später zum Kurs, weswegen sie eben als eine Art "1-Frau-Kollektiv" das Team 5 bildete. Nichtsdestotrotz begeisterte sie mit der gestalterischen Idee einer camouflierten Plakatkampagne, welche die Originalschriftzüge tier-verbrauchender Kosmetikmarken mit provokanten Aussagen sprachlich-finess kombiniert und somit die Betrachter auf sehr kreative Art auf die Fragwürdigkeit von "Tierversuchen im Namen der Schönheit" aufmerksam macht.