Kreativ-Blockade! Was tun …?

Schon im Medienstudium macht man sehr schnell Bekanntschaft mit einer ständigen Begleiterin auch des späteren Kreativ-Alltags: der so genannten Kreativ-Blockade.

Die Uhr tickt, der Auftraggeber, der Prof, der Dozent oder wer auch immer sitzt einem im Nacken und der leere Bildschirm, das weiße Blatt Papier oder was auch immer gähnen einen förmlich nur so an. Jetzt ist guter Rat gefragt. Und – hier gleich die gute Nachricht – den gibt es durchaus …

Abstand durch Pause.

Klingt widersinnig, ist aber effektiv. Weil unser Gehirn erwiesenermaßen neue Ideen eigentlich nur aufgrund zweier Tatsachen entwickelt: Aufgrund von vorhandenem Wissen und aufgrund neuer Aussenreize. Erst die Kombination dieser zwei Anteile bringt die kreative Idee auf die Zielgerade.

Nach der Pause konzentriert ans Werk

Und nicht noch tausend Dinge nebenher machen wie Mails checken, telefonieren oder „facebooken“. Denn hat sich das Gehirn bei der Pause erholt und „gesammelt“, ist es fatal, diese Konzentrationsfähigkeit wieder durch massive Ablenkungen zu zerstreuen.

Erfahrungen mit Kreativtechniken nutzen

Egal ob alter Hase oder junger Spund – wer in der Kreativ-Branche arbeitet, hat oftmals schon mehr oder weniger Erfahrungen mit den so genannten Kreativtechniken. Diese im Stressfall zur Anwendung zu bringen, bietet ebenfalls immer wieder gute Chancen, an den kreativen Kick zu gelangen. Zum Beispiel mittels „gutem, altem Brainstorming“, das hier auch hervorragende Dienste leisten kann.

„Teile und herrsche“ – gilt übrigens auch fürs menschliche Gehirn

Klingt etwas seltsam, ist aber ganz einfach: Während die linke Gehirnhälfte eher für die analytischen Fähigkeiten wie Texten, Sprechen, Rechnen sorgt, liefert die rechte Gehirnhälfte – unter etlichem anderen – die Intuition bzw. Eingebung. Da ja – wie oben beschrieben – die kreative Idee sowohl aus bekanntem Wissen als auch aus neuen Reizen besteht, kann man entweder über gezielte Recherchen und Studien zur jeweiligen Aufgabe die linke Gehirnhälfte „pushen“. Oder man macht ganz einfach mal Musik, malt oder töpfert ‚ne Runde – das erfrischt die rechte Hälfte unserer Denkzentrale und hilft somit sprichwörtlich der frischen Idee auf die Sprünge. Gleichzeitig weist man so das Gespenst der Kreativ-Blockade in die Schranken und beherrscht damit wieder die gesamte Situation.