Was macht eigentlich ein Junior-Online-Manager?

Dem Internet gehört die Zukunft. So lauten nahezu einhellig die Prognosen, auch wenn es um das Thema Werbung geht. Der Grund dafür liegt quasi auf der Hand und ist lang nicht so neu wie das „Digital Advertising“ selbst: Je näher Werbung und Verkaufsort zusammenfallen, desto größer die Chance auf Erfolg.

Will sagen: Wenn ich beispielsweise an der Tankstelle auf der Zapf-Pistole eine Schokoriegel-Werbung wahrnehme, ist die Chance, dass ich beim Bezahlen solch einen Riegel mitnehme weitaus größer, als wenn ich diese Werbung abends auf meinem Weg in eine Theatervorstellung auf einem vorbeifahrenden Linienbus sehe. Im Internet liegen werbliche Präsentation und Kaufmöglichkeit etlicher Produktangebote mittlerweile oftmals nur noch ein paar Klicks auseinander.

Online-Verticken? So einfach ist es nun auch wieder nicht.

Genau deshalb braucht es kompetente Menschen, die genau wissen, wie man im Internet wirbt und bestenfalls verkauft – so genannte Online-Manager. Denn nicht jedes Produkt verkauft sich online gleich leicht. Eigentlich logisch. Während schmucke Schuhe online mittlerweile sehr gut „gehen“, tun sich Juweliere mit dem Absatz ihrer Schmuckstücke noch recht schwer. Rational nicht ganz nachvollziehbar, emotional aber schon. Bei den Schuhen weiss man/frau schon von Beginn an recht genau, was es sein soll – den Rest entscheidet dann der Preis und die Qualität –, während beim Schmuck die Gunst des sprichwörtlichen „Augen-Blicks“ entscheidet, wenn also Ware und zukünftige/r Besitzer/in im richtigen Moment besonders gut zusammenpassen.

Die „richtigen“ Zielpersonen ins Visier nehmen

Foto-, Film- oder Grafikdesigner finden zunehmend ihren Arbeitsplatz ebenfalls im Online-Business. Wer hier als Berufseinsteiger anfängt, trägt zu Anfang den Titel „Junior Online Manager“. Die Aufgaben sind ebenso vielfältig wie interessant und reichen beispielsweise von „Analyse“ bis „Retargeting“. Und während man/frau sich unter Analyse noch recht anschaulich etwas vorstellen kann, wirds bei „Search“ oder besagtem „Retargeting“ doch schon recht vernebelt …

Kleiner Crashkurs: Fach-Chinesisch online

Hier nun ein paar Begriffserklärungen aus dem Online-Vokabular:

SEARCH: Werbliche Präsentationsstrategien auf Suchmaschinen und -verzeichnissen

DISPLAY: Bannerwerbung online

RETARGETING: „Verfolgerwerbung“, nachdem eine Website besucht wurde, taucht beim Besucher im weiteren Verlauf des Online-Surfens immer wieder Erinnerungswerbung zum vormaligen Website-Thema auf.

INFLUENCER: Was ein bisschen an Grippe erinnert, meint eigentlich so genannte „Beeinflusser“, die über Blogs und andere Beiträge viele Menschen erreichen. Über sie werden werbliche Themen im Netz ebenfalls sehr häufig präsentiert und bekannt gemacht.

Nur ein paar wenige Begriffe, aber im Ausmaß bereits ein riesiges Bearbeitungsfeld. Und dazu auch gleich die Antwort auf die eingangs gestellte Frage dieses Blogs: Genau das macht ein Junior-Online-Manager! Und dazu noch ein bisschen mehr …