Wieviel kann ich als Freelancer verlangen?

Freelance.de und W&V veröffentlichen Recherche-Ergebnisse zum Thema „Honorar pro Stunde“.

Die gute Nachricht: Satte 70,70 Euro lautet derzeit der bundesweite Honorar-Stundensatz für freischaffende Marketing- und Medienprofis im Durchschnitt. Die schlechte Nachricht: Je nach Auftrag und Region kann der genannte Betrag aber auch fast um die Hälfte niedriger liegen. Wer sein Design-Studium hier an der "Lazi" absolviert und sich danach im Großraum Stuttgart selbständig macht, hat durchaus gute Verdienstchancen: Mit Frankfurt am Main zusammen liegt die Region Stuttgart ganz vorne in den Honorar-Charts freischaffender Anbieter - die Finanz- bzw. Automobilbranche lässt hier grüßen.

"Janz Berlin is eene Wolke" - oder etwa nicht ...?

Nicht wirklich. Wer glaubt, dass die Bundesmetropole die "Verdienst-Wolke 7" für Freischaffende ist, der irrt! Hier gestaltet sich der Stundensatz eher provinziell - beispielsweise wie im Allgäu. Der Grund: Berlin ist hip und dementsprechend buhlen viele Selbständige um vergleichsweise wenige Jobs.

Auf die Selbst-Positionierung kommt's an

Film-, Foto-, Medien- und Grafikdesigner können aber durchaus selbst etwas für die Höhe des eigenen Einkommens tun. Bekommen Sie in den klassischen Gestaltungsdisziplinen in Deutschland durchschnittlich 62,60 EUR pro Stunde bezahlt, können sie im PR-Bereich mit immerhin 70.61 EUR pro Stunde rechnen. Die Werbung dagegen bezahlt im Durchschnitt schlechter - 56,98 "Euronen" sind der Durchschnittslohn für 60 Minuten Einsatz. Aber: Wer derzeit als Filmer, Fotograf oder Grafiker für Social Media gestaltet, kann Top-Sätze in der Bezahlung erwarten. Wie hoch die genau liegen, darüber schweigt sich die Statistik vornehm aus ...

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www.freelance.de
www.wuv.de/agenturen/was_freelancer_verdienen