Die „Lazi“ unter der Lupe – Medienakademien im Vergleich.

Was macht eigentliche eine gute Medienakademie aus …? Ganz klar, hier gibt es mannigfaltige Kriterien. Zum Beispiel die Kosten. Da gibts die kostenfreien – sprich staatlichen – und die privaten, die Gebühren verlangen (müssen). Kostenfrei ist grundsätzlich ein Vorteil, nur gilt hier allzuoft leider auch: „Was nix kostet, is’ nix wert!“ Denn sind wir ehrlich: Wer kennt sie nicht, die Szenarien überfüllter Lehrsäle, Professoren und Dozenten, die ihre Studenten nicht mal ansatzweise kennen und ein System, das die Notengebung als oberstes Qualitätsprinzip predigt – wohlweislich, dass im kreativen Business mittlerweile nicht die beste Note, sondern die individuellste Lösung zählt.

Bei den privaten Akas hingegen existieren wie im Supermarkt muntere Preisunterschiede. Da wird teilweise sogar mit Spezialtangeboten und Bonus-PCs gelockt, um an Studierende zu kommen. Und – was den Preis angeht – liegt die Lazi Akademie keineswegs im Schnäppchen-Regal. Zugegeben, mit einer mittleren Gebührenhöhe sind wir hier nicht „erste Schnäppchen-Wahl“ und liegen dementsprechend mittelmäßig.

Was aber zählt noch …?

Wenn die Einstiegsbedingungen nicht die alles entscheidenden Qualitätshinweise liefern, dann schauen wir doch mal, was schlussendlich bei der Ausbildung herauskommen soll. So viel ist mal klar: Die Medienbranche ist eine der sich am schnellsten verändernden. Logisch also, dass der nahtlose Übergang von Medienstudium und Beruf sich am besten gestaltet, wenn das Gelernte aktuell, aber dennoch fundiert – sprich von der Pike auf gelernt – ist. Und hier liegt „die Lazi“ mal nicht schlecht im Rennen um die besten Chancen. Oder um es genauer zu sagen: auf den vordersten Plätzen.

Bodenständig und „crossmedial“ zugleich

Mit den Fachbereichen Grafik-, Fotografie-, Film- und Mediendesign garantiert die Lazi-Ausbildung das Lernen „mit der Hand am Arm“. Praktisch grundlegendes Können steht am Anfang aller Dinge, das nachher aber mit vernetztem Zusatz- und Fortbildungswissen kombiniert werden kann. Zudem beginnt das Berufsleben nicht erst nach dem Medienstudium, sondern bereits schon mittendrin. Praktische Projekte in Teamarbeit – siehe Blogbild hier: „Nachtdreh einer Verfolgungsjagd in Esslingen“ – mit klar strukturierter Rollenaufteilung sind hier ebenso Standard wie die Möglichkeit zur Diskussion mit erfolgreichen Profis im Rahmen von Sonderveranstaltungen wie den Xtensions oder den Werkschauen beispielsweise. Überfüllte Hörsäle mit „Anonymous-Charme“ gibts hier nicht.

Medienakademien ohne prominente Anerkennung sind wie …?

Dodokay war da, Ingo Lege, Vasee und und und – die erfolgreiche Anerkennung von aussen ist heutzutage ebenfalls ein absolutes Muss für eine Medienakademie. Wer hier nach dem Designstudium nach draussen geht und beiläufig ebenfalls erwähnen kann, welch einschlägig bekannte Person seine professionellen Schirmherren-Hände anerkennend über die eigene Abschluss-Präsentation gehalten hat, oder dass man im Team der MBSMN – der Mercedes-Benz Social-Media Night – aktiv mit dabei war, zeigt auf jeden Fall noch eins mehr: Dass ein gutes Mediendesignstudium immer auch eine Frage der Anerkennung von aussen ist.