5 Schwerpunkte. Gestaltung ohne Grenzen.
Gestaltung ohne Grenzen
Raum, Bild, Ton, Interaktion – bei Intermedial verschmelzen Disziplinen zu neuen Formaten.
Alle Fakten auf einen Blick.
Dieser wurde am 4. August 2025 beim Regierungspräsidium Stuttgart angezeigt und befindet sich derzeit in fachlicher Prüfung. Der Start erfolgt zunächst ohne staatliche Anerkennung. Eine staatliche Anerkennung eines Bildungsgangs erfolgt erst nach mehrjährigem erfolgreichem Betrieb und einer gesonderten behördlichen Prüfung. Dieser Prozess wird durch das Regierungspräsidium begleitet und schließt mit einer Entscheidung des Kultusministeriums ab. Aktuell befindet sich der Bildungsgang im Prüfverfahren, eine staatliche Anerkennung liegt derzeit noch nicht vor.
Das steckt drinnen.
Gestalten heißt: sich positionieren. Der Fachbereich versteht sich als Empowerment und reagiert auf die neuen Herausforderungen, Potenziale und Auswirkungen des Designs im Kontext heutiger und zukünftiger Aufgaben — er macht kompetent für die Gestaltung unserer Zukunft.
Die Ausbildung vermittelt eine zeitgemäße, medienübergreifende und kulturreflexive Gestaltungspraxis. Sie verbindet Kompetenzen aus mehreren gestalterischen Disziplinen und fördert ein tiefes Verständnis von Gestaltung im Wandel gesellschaftlicher und medialer Realitäten. Nach der Grundausbildung arbeiten die Schüler/innen im Intermedia-Studio des Fachbereichs – einem gemeinsamen Arbeitsraum, in dem konzeptionelle, künstlerisch-explorative und experimentelle Prozesse zusammenfließen.
Die Ausbildung versteht Gestaltung als kulturelle Handlung und eröffnet die Möglichkeit, eigene Positionen zwischen Medienkunst, visueller Kommunikation, Raumgestaltung und digitalen Formaten zu entwickeln. Die freie Medienwahl ist dabei zentral: Fotografie, Licht, Sounddesign, Film, Grafik, Kunst und Interaktivität werden je nach Fragestellung kombiniert und weiterentwickelt.
Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer individuellen gestalterisch-künstlerischen Identität. Die Schüler/innen setzen sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander und lernen, komplexe Problemstellungen über interdisziplinäre Strategien zu bearbeiten.
Arbeiten im Intermedia-Studio ›
Das Intermedia-Studio ist das Zentrum der Ausbildung. Es dient als gemeinsamer Arbeits- und Reflexionsraum, in dem gestalterische Entwürfe, künstlerische Experimente und theoretische Überlegungen miteinander verbunden werden. Unter Anleitung der Fachbereichsleitung entwickeln die Schüler/innen eigene Projekte, diskutieren Arbeitsprozesse und erproben neue Ansätze.
Das Studio ist ein Ort, an dem Denken, Handeln und Gestalten in einen kontinuierlichen Dialog treten. Unterschiedliche Perspektiven, Methoden und Medien treffen aufeinander und erzeugen ein Umfeld, das Experimentierfreude, Entdeckergeist und kritische Auseinandersetzung ermöglicht.
Abgrenzung zu anderen Fachbereichen ›
Der Fachbereich Intermediale Gestaltung unterscheidet sich deutlich von den spezialisierten Ausbildungen der Lazi Akademie. Während andere Fachrichtungen auf einzelne mediale Disziplinen fokussieren – Film, Fotografie oder Kommunikationsdesign – arbeitet dieser Bereich gezielt zwischen den Medien.
Hier geht es um den bewussten Umgang mit Übergängen: von statischen Bildern zu bewegten, von analogen Materialien zu digitalen Prozessen, von individueller Ausdrucksform zu gesellschaftlicher Wirkung. Die Ausbildung richtet sich an Schüler/innen, die Gestaltung nicht nur technisch, sondern konzeptionell, kulturell und kritisch verstehen möchten.
Unterschied zu traditionellen Designausbildungen ›
Traditionelle Designausbildungen arbeiten oft funktionsbezogen und marktnah. Intermediale Gestaltung erweitert diesen Ansatz um kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Perspektiven. Die Schüler/innen untersuchen, wie Gestaltung Bedeutungen erzeugt, welche Rolle Medien in kulturellen Prozessen spielen und wie gestalterische Entscheidungen gesellschaftlich wirken.
Im Zentrum steht nicht die Optimierung eines Mediums, sondern die Fähigkeit, Inhalte, Formen und Technologien reflektiert miteinander zu verbinden. Die Ausbildung ermutigt zu ungewöhnlichen Arbeitsweisen, offenen Fragestellungen und individuellen Herangehensweisen.
Projektarbeit ›
Die Projektarbeit bildet die praktische Grundlage des Fachbereichs. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr entwickeln die Schüler/innen eigene intermediale Projekte, die häufig in Zusammenarbeit mit kulturellen, sozialen oder öffentlichen Einrichtungen entstehen. Diese Kooperationen verbinden gestalterische Fragestellungen mit realen Herausforderungen.
Thematisch sind die Projekte offen: Kunst im öffentlichen Raum, Installationen, audiovisuelle Arbeiten oder digitale Kommunikationsformate sind ebenso möglich wie experimentelle oder forschungsorientierte Arbeiten. Das Spektrum reicht von systemorientiertem Design über human-centered Design bis zu partizipatorischem Design und Strategien zur Nachhaltigkeit.
Intermediale Gestaltung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ›
Künstliche Intelligenz verändert den Realitätsbegriff und somit auch die Grundlagen gestalterischer Arbeit. KI kann generieren, analysieren und simulieren – doch sie kann nicht bewerten, kontextualisieren oder kulturelle Bedeutung schaffen. Genau diese Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt des Fachbereichs.
Die Schüler/innen lernen, digitale Werkzeuge und KI-Prozesse kritisch zu reflektieren und bewusst in ihre gestalterische Praxis einzubinden. Durch die Verbindung von künstlerischem Denken, technologischem Verständnis und kultureller Reflexionskompetenz entwickeln sie die Fähigkeit, in einer zunehmend automatisierten Welt eine klare gestalterische Haltung einzunehmen.
Schülerprofil ›
Der Fachbereich richtet sich an junge Menschen, die Gestaltung nicht nur handwerklich, sondern als kulturellen, künstlerischen und gesellschaftlichen Prozess begreifen möchten. Offenheit, Neugier und die Bereitschaft, eigene Positionen zu entwickeln, kennzeichnen den Fachbereich.
Voraussetzung ist die Begeisterung für unterschiedliche Medien, Freude an konzeptionellem Denken und Interesse an kulturellen sowie gesellschaftlichen Fragestellungen. Mut zum Experiment, Ausdauer im Prozess und Teamfähigkeit sind wichtige Merkmale.
Abschluss und Perspektive ›
Die Ausbildung schließt mit dem Berufsabschluss „Intermedia Gestalter/in". Absolvent/innen sind intermedial und interkulturell hochkompetent. Sie arbeiten ethisch-sozial verantwortungsvoll an den Schnittstellen unterschiedlicher Disziplinen und sind prädestiniert für Schlüsselpositionen in Designagenturen, Unternehmen und privaten oder öffentlichen Institutionen.
Darüber hinaus ergeben sich vielfältige berufliche Perspektiven: Medienkunst, Kulturarbeit, räumliches Gestalten (Urban Design, Ausstellungsgestaltung, Szenografie), digitale Medienproduktion, Kulturvermittlung oder freie künstlerische Praxis. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über die Partneruniversität in England ein weiterführendes Studium aufzunehmen.
Häufige Fragen
Was bedeutet 'intermedial'?›
Intermediale Gestaltung verbindet unterschiedliche Medien und Disziplinen — Print, Digital, Raum, Sound, Licht und Installation. Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Kunst, Design und Technologie.
Welche Software und Techniken lerne ich?›
Adobe Creative Suite, Processing, TouchDesigner, Projection Mapping, Audiotechnik und digitale Installationstechniken.
Was sind die Berufsfelder nach der Ausbildung?›
Szenograf/in, Ausstellungsgestalter/in, Creative Technologist, Experience Designer/in, Art Director/in für Events und Messen.
Gibt es Praktikumsmöglichkeiten?›
Ja — während des Semesters kannst du ein einwöchiges Praktikum oder einzelne Schnuppertage machen. Du besuchst echten Unterricht, arbeitest in unseren Studios und sprichst direkt mit Studierenden und Lehrenden. Voraussetzung: Mindestalter 15 Jahre. In den Schulferien sowie in den letzten beiden Semesterwochen sind keine Praktika möglich. Mehr Infos unter lazi-akademie.de/praktikum/
Wann findet der nächste Infotag statt?›
Infotage finden mehrmals im Jahr statt. Die aktuellen Termine findest du auf unserer Infotag-Seite. Du kannst dich dort direkt anmelden – die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.
Wie groß sind die Klassen?›
Maximal 10 Studierende pro Fachbereich — das garantiert echte Einzelbetreuung statt Massenvorlesung.
Gibt es eine Aufnahmeprüfung?›
Nein. Wir laden dich zu einem persönlichen Kennenlerngespräch ein, bei dem wir deine Motivation und Interessen besprechen — kein Eignungstest, kein Portfolio notwendig.
Kann ich nach der Ausbildung sofort selbstständig arbeiten?›
Ja. Viele unserer Absolvent/innen starten direkt als Freelancer/in — der praxisnahe Unterricht und das Lazi-Netzwerk erleichtern den Einstieg erheblich.
Welche Projekte entstehen im Laufe der Ausbildung?›
Von echten Werbefilmen für regionale Unternehmen bis zu eigenständigen Kunstprojekten — du produzierst von Anfang an reale Arbeiten, die in dein Portfolio fließen.
Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?›
Du bewirbst dich online über unser Bewerbungsformular. Nach Eingang deiner Unterlagen laden wir dich zu einem persönlichen Gespräch oder einem Infotag ein. Dort lernst du die Akademie kennen und wir entscheiden gemeinsam, ob der Fachbereich zu dir passt.
4.012 Absolvent/innen. Fast alle im Job.
Maximal 8 pro Fachbereich.
Bewusst klein gehalten — damit jede/r eine echte Rolle in der Crew bekommt, nicht nur zuschaut. In der Regel starten 6–8 Studierende pro Fachbereich.
Drei Wege zu uns.
Alles auf einen Blick.
Infos zu Ausbildung, Abschluss, BAföG-Förderung und Karriere — als PDF zum Ausdrucken oder Weiterleiten.
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Schon entschieden?
Du willst diese Ausbildung machen — hinterlass uns deine Daten. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
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Reden wir kurz.
Du hast Fragen zu Ausbildung, Kosten oder Bewerbung? Buch dir direkt einen kostenlosen Video-Call mit Andy — 15 Minuten, unverbindlich.
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Ist Intermediale Gestaltung das Richtige?
Sechs Fachbereiche, ein Campus — vielleicht liegt deine Richtung woanders.
NeuDigital Film — Animation & VFX
3D, Compositing, Motion — von Blender bis Unreal Engine.
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Film & Mediendesign
Kurzfilm, Werbespot, Doku — echte Produktionen ab dem ersten Semester.
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Fotodesign & Digital Imaging
Porträt, Fashion, Reportage, KI-Bildproduktion — praxisnah ab dem ersten Semester.
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NeuGenAI & Content Creation
Werde KI-Creator, nicht KI-Ersetzter.
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Grafik- & Kommunikationsdesign
Typografie, Branding, Editorial, UX — von der Idee bis zur fertigen Kampagne.
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