Alles begann mit einer einfachen Empfehlung…
"Warum habe ich das gemacht? Ganz einfach, weil Timo Rausch mir das nahegelegt hat," erzählt Himmer lächelnd. Timo Rausch, ein Freund und Geschäftspartner, hatte ihn auf die jährlicheWerkschauder Lazi Akademie hingewiesen, in der seine Tochter ihre Zwischenprüfung absolvierte. Gesucht wurden Sponsoren, die die kreativen Abschlussarbeiten der Studierenden unterstützen wollten – eine Aufgabe, die Himmer fasziniert übernahm.Ein Herz für junge TalenteJunge Menschen unterstützen und Institutionen zu fördern, die auf Sponsorengelder angewiesen sind, das sieht Himmer als eine wichtige Aufgabe. "Wir machen das sehr, sehr gerne, vor allem im sozialen Bereich", erklärt Himmer. Zu Weihnachten sind solche Spendenaktionen fast schon traditionell, sich zwischendurch engagieren – warum nicht. Bei der Lazi Akademie fand Himmer zudem eine neue Facette seines Engagements: "Kunst und Kultur sind spannend. Die aktuellen Probleme der Welt durch Kunst verdeutlichen, erklären, fühlbar emotional aufladen – das ist nicht nur beeindruckend, sondern auch extrem wichtig."Die Macht der HandwerkskunstHimmer hat sich überraschen lassen und zeigt sich nachhaltig begeistert von der Kreativität der Zwischenprüfungs- und Abschlussarbeiten. Was ihn besonders beeindruckte? Die Arbeit des Fotografen, der mit der Nassplattentechnik arbeitete. "Das war wirklich klasse, muss ich ehrlich sagen. Das fand ich unglaublich spannend," erinnert sich Himmer. Besonders die Präzision und das handwerkliche Geschick, das für diese traditionelle Technik erforderlich ist, haben bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Es ist erstaunlich, wie viel Hingabe und Fingerspitzengefühl in jede Aufnahme einfließen, das ist wahre Handwerkskunst," betont er.Fördern ohne EinmischungObwohl Himmer großzügig spendete, nahm er keinen Einfluss auf die Mittelverwendung. "Ich habe da ein Urvertrauen in die Menschheit," gesteht er. Diese Haltung zeigt seine tiefe Wertschätzung für kreative Prozesse und sein Vertrauen in die Fähigkeiten der Künstler, ihr volles Potenzial frei zu entfalten. „Es geht darum, Freiräume zu schaffen, nicht vorzugeben, wohin der Weg führen soll“, erklärt Himmer.Die Freude teilenDas strahlende Lächeln der Studierenden während der Preisverleihung war für Himmer der schönste Moment der Werkschau. "Es erfüllt einfach mein Herz, wenn die Menschen glücklich sind," sagt er mit einem Lächeln. Diese Momente, sagt Himmer, zeigen die wahre Bedeutung seines Engagements. Für ihn geht es dabei nicht nur um die finanzielle Unterstützung, sondern darum, einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung und Entfaltung junger Talente zu leisten. „Wenn ich die Freude sehe, sehe, wie stolz sie auf ihre Werke sind, weiß ich, dass ich das Richtige tue,“ fügt er hinzu.Eine Verbindung von Arbeit und KunstAuf die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen seiner Arbeit und der Kunst gibt, überlegt er kurz und antwortet: "Es gibt sie durchaus." Denn auch in seiner Branche dreht sich alles um Kommunikation, um das Darstellen von Produkten und kreativen Konzepten. "Es gibt Berührungspunkte," bestätigt er. Sein Fazit? Himmer betont, dass es seiner Meinung nach wichtig ist, sich auf kulturelle Projekte einzulassen. Nicht aus eigenem Vorteil, sondern um der Freude und des Engagements Willen. Wir danken für das Engagement und das Gespräch.
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