LA: Oliver, kannst du uns einen kurzen Überblick über die Partnerschaft zwischen Sony und der Lazi Akademie geben?OH: Die Partnerschaft zwischen Sony Deutschland und der Lazi Akademie ist sehr vielfältig und bietet für beide Seiten zahlreiche Vorteile. Uns geht es darum, einen offenen Austausch zu fördern. Wir wollen Raum für das Ausprobieren neuer Ideen schaffen und zeigen, dass Sony kein unerreichbarer Großkonzern ist, sondern ein nahbarer und unterstützender Partner. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit stellt Sony der Akademie Produkte über mehrere Monate zur Verfügung, bietet kurzfristige Leihstellungen an, unterstützt bei Werkschauen und steht als direkter Ansprechpartner bereit.
LA: Und mit Ansprechpartner ist gemeint, dass auch von euch immer jemand da ist, wenn die Studierenden Fragen haben?OH: Genau, mein Kontakt ist entsprechend bei der Lazi platziert. Das heißt, die Studierenden – und das machen sie ja dann auch – können mit mir in Kontakt treten. Die Themen, mit denen die Studierenden auf mich zukommen, sind vielfältig. Manchmal geht es um eine einfache Beratung, ein anderes Mal um eine Leihstellungsanfrage oder um Themen rund um den Kauf von Sony Kameraequipment. Ich bin der Ansprechpartner und jederzeit erreichbar– ein echter Vorteil. Es ist sonst häufig fast unmöglich, als Außenstehender in einem Großkonzern den richtigen Ansprechpartner zu finden.
LA: Was hat Sony dazu bewogen, gerade die Lazi Akademie zu unterstützen? Welche speziellen Qualitäten oder Merkmale der Akademie haben Sony angezogen bzw. bestärkt?OH: Im Grunde ist das ganz einfach zu beantworten. Der Name ‚Lazi‘ ist ein Begriff in der Fotografie und die Ausrichtung der Akademie mit den angebotenen Kursen in den Bereichen Foto und Video deckt sich mit unserem Produktportfolio.
LA: Welche Ziele – strategisch und philanthropisch – verfolgt Sony mit der Unterstützung der Studierenden und der Akademie?OH: Unser Ziel ist es, den Studierenden und der Akademie die neuste Kameratechnik von Sony nahe zu bringen und dabei parallel einen engen Austausch zu fördern. Studierende sind die Profis von morgen und damit auch potenzielle Sony Kunden von morgen. Seit einigen Jahren werden viele Entscheidungen bei uns unter Berücksichtigung des japanischen Begriffs „Kando“ getroffen. Das bedeutet für Fotografen und Filmemacher so viel wie „emotionale Verbundenheit“ oder „tiefe Eindrücke“, also schlicht Freude an der Kreativität in Verbindung mit kreativen Werkzeugen wie Kameras erzeugen. Die neusten Generationen der Sony Kameras erleichtert zum Beispiel u.a. das Fokussieren ungemein. So erhalten Fotograf:innen mehr Zeit für Kreativität.
LA: Welche Art von Equipment stellt Sony den Studierenden zur Verfügung und wie wählt ihr aus, was zur Verfügung gestellt wird?OH: Der Lazi Akademie stellen wir sowohl Kameras als auch Objektive als Leihstellung zur Verfügung. All das kann dann von den Studierenden vor Ort genutzt werden. Als weitere Option habe ich angeboten, Studierende bei Projekten mit weiterem Leihequipment für einen begrenzten Zeitraum zu unterstützen. Da Sony nicht nur Kameras im Angebot hat, habe ich die letzten Werkschau-Events der Lazi Akademie auch mit Bravia Displays unterstützt.
LA: Und wie misst Sony den Erfolg all dieser Unterstützungsmaßnahmen?OH: Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Erfolg zu messen, wie z.B. die Anzahl der Teilnehmer bei Workshops u.ä. Am Ende geht es aber natürlich auch darum, Kameras zu verkaufen. Das Gute bei Sony ist, das wir sowohl im Foto-, als auch im Videobereich Kameras und Objektive in allen Preisregionen haben, um Studierenden den Einstieg zu erleichtern. Auf unserem Portal für Studierende (Studierenden-Portal (sony.de)) gibt es nicht nur die Möglichkeit sich kostenlose sog. Look up tables (LUT´s für Video) herunterzuladen für zahlreiche Sony Kameras, sondern dort sind auch Infos zur ganzjährig laufenden Cashback Aktion für Studierende zu finden.
LA: Welche Pläne gibt es für die Zukunft dieser Partnerschaft?OH: Die Liste der Ideen ist lang. Da sind wir ja auf beiden Seiten sehr kreativ. Als nächstes steht ein Workshop zum Thema Video an. Natürlich werde ich bei diesem Termin auch vor Ort sein und freue mich auf den Austausch.
LA: Was ist das Besondere an der Unterstützung von Bildungseinrichtungen für Sony?OH: Ich glaube, dass Sony aufgrund des großen Produktportfolios viel im Angebot hat, was für Bildungseinrichtungen wichtig sind. Nehmen wir einmal das Beispiel unseres Werkschau-Supports an der Lazi: Das ist für beide Seiten sehr wichtig, weil das auch ein emotionaler Aspekt ist – die erste große Ausstellung, das Veröffentlichen der ersten eigenen großen Projekte. Unsere längerfristigen Leihgaben bieten hier schlicht auch Sicherheit. Als Studierender brauche ich keine Angst haben, dass dieses Gerät, das Produkt, mit dem ich aktuell arbeite, morgen wieder weg ist. Ich muss mich nicht beeilen, sondern ich habe die Sicherheit, dass ich das in aller Ruhe benutzen kann.
LA: Habt ihr persönliche Erfahrungen oder Geschichten, die ihr mit der Lazi Akademie verbindet und die besonders in Erinnerung geblieben sind?OH: Auf jeden Fall ist mir das schöne Akademiegelände in Erinnerung geblieben als ein Ort, an dem man sich sofort wohl fühlt. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Besuch bei euch und die Führung, die ich bekommen habe: Das Wetter war herrlich, alles war grün, es herrschte eine entspannte und einladende Atmosphäre. Die Gebäude der Akademie strahlten eine charmante Mischung aus Tradition und Moderne aus, die sofort ein Gefühl von Geborgenheit vermittelte. Auch die Gemeinschaft an der Lazi Akademie hat mir sehr imponiert – und das tut sie immer noch. Die Zusammenarbeit und der Teamgeist ist wirklich besonders an der Lazi.
LA: Danke lieber Oliver für euer Engagement, eure Unterstützung und das Gespräch.
