Was soll ich studieren?

Eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben
Nach dem Abitur stehen viele junge Menschen vor einer Frage, die größer wirkt als jede Klassenarbeit: „Was soll ich studieren?“ Gleichzeitig fühlen sich viele unter Druck gesetzt, sofort „den richtigen Weg“ finden zu müssen. Doch die Wahrheit ist: Diese Entscheidung ist weniger eine Suche nach dem perfekten Studienfach, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Welche Stärken habe ich? Was begeistert mich? Wie möchte ich später leben und arbeiten?
Besonders im Medienbereich ist die Auswahl riesig und verändert sich durch digitale Trends ständig. Damit du die Richtung findest, die wirklich zu dir passt, hilft es, tiefer einzutauchen: in deine Fähigkeiten, deine Motivation und in die tatsächlichen Anforderungen der Medienwelt.
Wie finde ich heraus, was zu mir passt?
Wenn du unsicher bist, ob ein Studium oder eine Ausbildung der richtige Weg ist, stell dir folgende Fragen:
Was fällt mir leicht? Dinge, die dir intuitiv liegen, sind oft ein guter Indikator.
Was gibt mir Energie? Aktivitäten, bei denen du die Zeit vergisst, sind ein Zeichen für echte Begeisterung.
Arbeite ich gern theoretisch oder praktisch? Möchtest du forschen und analysieren – oder lieber gestalten und produzieren?
Will ich langfristige Freiheit oder klare Strukturen? Manche Menschen brauchen Praxis, andere brauchen akademische Tiefe.
Wie wichtig ist mir ein sofortiger Berufseinstieg? Medienberufe verlangen oft Portfolios – egal ob du über Studium oder Ausbildung kommst.
Diese Fragen sind eine wertvolle Basis, um deine Richtung zu finden.
Medienberufe im Wandel – Theorie, Praxis und Zukunftsaussichten
Die Medienwelt verändert sich schneller denn je. Studiengänge entstehen, verschwinden oder bekommen neue Schwerpunkte. KI, Social Media und digitale Plattformen eröffnen neue Berufsfelder, während klassische Medien neue Anforderungen stellen. Das bedeutet: Du solltest ein Fach wählen, das dir heute gefällt, aber auch morgen noch relevant ist.
Film- und Mediendesign – Wenn du Geschichten visuell erzählen willst
Wenn du für visuelle Narrative brennst, wenn dir Bildsprache, Emotionen und Dramaturgie wichtig sind, kann Film- und Mediendesign die richtige Richtung sein. Hier geht es nicht nur um Technik, sondern um die Fähigkeit, Zuschauer/innen zu berühren, zu informieren oder zu überraschen.
Wichtig ist: Du solltest Teamgeist haben, strukturiert arbeiten können und ein Gespür für Timing, Licht und Atmosphäre entwickeln wollen.
Fotodesign und Digital Imaging – Wenn du die Welt in Bildern siehst
Fotografie ist weit mehr als Technik. Gute Fotograf/innen beobachten anders. Sie sehen Stimmungen, Muster, Details, die anderen entgehen. Wenn du Freude daran hast, Momente festzuhalten oder zu inszenieren, könnte Fotodesign eine geeignete Wahl sein.
Hier geht es um Bildkonzepte, Technik, Kreativität und das ständige Feilen am eigenen Stil.
Grafik- und Kommunikationsdesign – Wenn du Botschaften sichtbar machst
Design ist überall: Plakate, Marken, Websites, Icons, Apps, Verpackungen. Wer Gestaltung liebt und gleichzeitig strategisch denkt, findet hier ein breites Spielfeld. Kommunikationsdesign kombiniert Kreativität mit analytischem Denken.
Es geht darum, Informationen verständlich und ansprechend zu transportieren – ein Beruf mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.
Digital Film – Animation & VFX – Wenn du Welten erschaffen willst
Dieser Bereich richtet sich an Menschen mit Fantasie und technischem Interesse. 3D-Modeling, Effekte, Visualisierung, Motion Graphics – hier entsteht, was später in Filmen, Games oder Werbung beeindruckt.
Du brauchst Geduld, Präzision und Spaß an digitaler Kreativität.
GenAI und Content Creation – Wenn du die Medienwelt der Zukunft mitgestalten willst
Künstliche Intelligenz verändert die Medienproduktion radikal. Bild-Generatoren, automatisierte Videos, Content-Strategien, datenbasierte Entscheidungen – all das gehört längst zum Alltag. Wer hier einsteigen möchte, sollte neugierig, experimentierfreudig und offen für technologische Innovationen sein.
Die Berufschancen wachsen rasant – von Social Media über Marketing bis hin zur Medienautomation.
Intermediale Gestaltung – Wenn du dich nicht auf ein Medium festlegen willst
Viele junge Kreative sind heute multimedial: Sie fotografieren, filmen, gestalten, schreiben und entwickeln digitale Inhalte. Intermediale Gestaltung verbindet genau das. Es geht um das große Ganze: Storytelling, Konzepte, Kombination verschiedener Medienformen.
Freies Lernen – Wenn du einen individuellen Weg suchst
Manche Menschen brauchen keine starren Strukturen. Sie brauchen Freiheit, um ihren Weg zu finden. Modelle wie „Freies Lernen“ ermöglichen genau das: selbstbestimmtes Arbeiten, begleitet von Mentor/innen. Besonders geeignet für Menschen mit starkem innerem Antrieb oder außergewöhnlichem Lernstil.
Studium, FH oder Berufsfachschule? – Welcher Weg passt zu dir?
Eine wichtige Erkenntnis: Ein Studium ist nicht automatisch der bessere Weg. Es ist nur einer von mehreren. Besonders im kreativen Medienbereich zählt das, was du kannst – dein Portfolio.
Ein Überblick:
Universität: sehr theoretisch, analytisch, oft wissenschaftlich.
Fachhochschule: praxisnäher, aber mit klarer akademischer Struktur.
Berufsfachschule: sehr praxisorientiert, kleine Gruppen, intensives Lernen, direkter Einstieg in Medienberufe.
Wichtig: An einer Berufsfachschule wie der Lazi Akademie erhältst du einen staatlich anerkannten Berufsabschluss – als Alternative zum Studium. Erst danach kannst du optional ein einjähriges Studium an der Partneruniversität in England anschließen, wenn dir der akademische Abschluss wichtig ist.
Was ist „richtig“ für dich?
Am Ende zählt nicht, was dein Umfeld erwartet, sondern was du wirklich willst. Wenn du ein Mensch bist, der anpacken, ausprobieren und gestalten möchte, könnte ein praxisnaher Weg genau richtig sein. Wenn du gerne forschst, analysierst und theoretisch denkst, hilft dir ein Studium weiter.
Die wichtigste Frage ist nicht: Studium oder nicht? Sondern: „Welcher Weg bringt mich meinen Stärken, Zielen und Träumen näher?“
Vlog
1 Staatlich anerkannt – Geprüfte Qualität, topaktuelle Inhalte und Anspruch auf Schüler-BAföG. Für dich bedeutet das: Sicherheit und beste Perspektiven.
2 Studieren ohne Abi – Nach deinem Abschluss direkt und ohne Umwege ins Masterstudium an einer der renommiertesten Design-Unis in England.
3 Praxis ab Tag 1 – Von Anfang an mitten im Geschehen: echte Produktionen, Learning by Doing und Projekte auch mit höheren Semestern.
4 Dozenten aus der Medienbranche – Profis mit Herzblut, die ihr aktuelles Know-how und ihre echten Projekte direkt in den Unterricht bringen.
5 24/7 Equipment und Zugang – Verleihshop, Werkstätten und Workstations rund um die Uhr nutzbar – auch nachts, am Wochenende oder in den Ferien.
6 75 Jahre Erfahrung & gemeinnützig – Über 4.000 Absolventinnen und Absolventen und ein klares Ziel: Bildung vor Profit – voller Einsatz für deine Zukunft.
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