← Zurück zum Blog

„Mediendesign studieren" gehört zu den meistgesuchten Wegen in die Kreativbranche — und ist zugleich einer der unübersichtlichsten. Denn Mediendesign ist ein Sammelbegriff: Grafik, Web, Animation, Film, 3D, neuerdings auch KI-gestützte Gestaltung. Und es gibt mehr als nur einen Weg hinein. Hier sortieren wir das ehrlich: Was steckt hinter dem Mediendesign-Studium, welche Studiengänge gibt es, was kostet es, was bedeutet „staatlich" — und warum eine staatlich anerkannte Ausbildung für viele die praxisnähere Alternative ist.

Was ist Mediendesign?

Mediendesign bündelt mehrere Gestaltungsdisziplinen unter einem Dach. Je nach Schwerpunkt arbeitest du an:

  • Grafik & Kommunikation – Branding, Editorial, Werbung.
  • Web & UI – Websites, Apps, digitale Produkte.
  • Motion & Animation – bewegte Grafik, Erklärfilme, VFX.
  • Film & Bewegtbild – Kamera, Schnitt, Postproduktion.
  • 3D & GenAI – dreidimensionale Welten, KI-gestützte Bildproduktion.

Mediendesigner/innen gestalten also für gedruckte, digitale und bewegte Medien. Gefragt sind sie in Agenturen, Studios, Medienhäusern, Marketingabteilungen — oder freiberuflich. Genau diese Breite macht den Reiz aus: Du kannst breit starten und dich später spezialisieren.

Welche Mediendesign-Studiengänge & Wege gibt es?

„Mediendesign" heißt nicht überall gleich. Je nach Hochschule findest du Studiengänge wie Mediendesign, Kommunikationsdesign, Motion Design, Game Design oder Digitale Medien — mal gestalterisch, mal eher technisch ausgerichtet. Dazu kommen verschiedene Anbieter:

  • Universitäten – theorie- und forschungsstark, akademischer Anspruch.
  • (Fach-)Hochschulen – anwendungsorientierter, aber weiterhin akademisch.
  • Private Designhochschulen – oft praxisnäher, dafür mit Studiengebühren.
  • Staatlich anerkannte Berufsfachschulen – schulische Ausbildung mit anerkanntem Berufsabschluss, ganz ohne Studium.

Schon hier lohnt es sich, genau hinzuschauen: Nicht jeder Weg heißt „Studium" — und nicht jeder Weg braucht ein Abitur.

Mediendesign, Grafik- & Kommunikationsdesign, Mediengestalter – wie hängt das zusammen?

Diese Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Mediendesign ist der breite Oberbegriff für Gestaltung über alle Medien hinweg. Grafik- und Kommunikationsdesign ist der gestalterisch-konzeptionelle Kern davon (Branding, Print, Web). Film & Mediendesign deckt das Bewegtbild ab — Kamera, Schnitt, Motion. Und Mediengestalter/in ist ein eigener, eher produktionsnaher Ausbildungsberuf. Für deine Entscheidung heißt das: Schau nicht nur auf den Namen des Studiengangs, sondern auf die Inhalte und den Praxisanteil dahinter.

Mediendesign studieren: Hochschule, Bachelor, Master

Klassisch studierst du Mediendesign an einer Hochschule oder Universität: Bachelor in sechs bis acht Semestern, optional ein Master. Du lernst gestalterische Grundlagen, Designtheorie und arbeitest an Projekten — mit wachsendem Praxisanteil über das Studium hinweg.

  • Zugang: meist (Fach-)Abitur, dazu Mappe oder Eignungsprüfung, an manchen Hochschulen ein NC.
  • Stärke: akademischer Grad, theoretische Tiefe, breite Grundlagen.
  • Haken: viel Theorie, die Praxis kommt oft spät — und ohne Abitur wird der Zugang schwer.

Was kostet ein Mediendesign-Studium?

Das hängt stark von der Hochschulform ab. An staatlichen Hochschulen zahlst du in der Regel nur einen Semesterbeitrag — häufig um die 300 € pro Semester. An privaten Hochschulen fallen dagegen Studiengebühren an, oft 400–800 € pro Monat. Dazu kommen in beiden Fällen die Lebenshaltungskosten über mehrere Jahre. Für ein Studium kannst du BAföG beantragen; eine staatlich anerkannte Ausbildung ist oft ebenfalls Schüler-BAföG-fähig — der finanzielle Unterschied ist also kleiner, als viele denken.

„Mediendesign studieren – auch staatlich?"

Viele suchen gezielt nach dem staatlichen Weg — meist aus zwei Gründen: geringere Kosten und ein anerkannter Abschluss. Hier lohnt es sich, zwei Dinge auseinanderzuhalten:

  • An einer staatlichen Hochschule zu studieren bedeutet niedrige Gebühren und einen akademischen Grad — dafür Abitur und oft NC.
  • Eine staatlich anerkannte Ausbildung an einer Berufsfachschule führt zu einem anerkannten Berufsabschluss — praxisnah, ohne Abitur, und in der Regel Schüler-BAföG-fähig.

Beides ist „staatlich" — nur in unterschiedlichem Sinn. Wer einen anerkannten Abschluss und schnelle Praxis sucht, ohne den akademischen Umweg, ist mit der staatlich anerkannten Ausbildung oft besser bedient. Wichtig ist nur: Eine Berufsfachschule ist keine Hochschule — du machst dort eine Ausbildung, kein Studium. Den akademischen Grad gibt es dann optional obendrauf (siehe Master-Option).

Die praxisnahe, staatlich anerkannte Alternative

An der Lazi Akademie in Esslingen lernst du Mediendesign praxisnah ab dem ersten Semester — staatlich anerkannt, gemeinnützig, seit 1950, in kleinen Gruppen (maximal zehn pro Fachbereich). Für die Welt des Mediendesigns sind zwei Fachbereiche besonders relevant:

Beide Ausbildungen sind staatlich anerkannt und Schüler-BAföG-fähig (siehe Finanzierung & BAföG). Statt drei Jahre Theorie baust du von Anfang an ein echtes Portfolio auf und zeigst deine Arbeiten jährlich bei der Werkschau. Und der vielleicht größte Vorteil gegenüber dem klassischen Weg: Nach dem Abschluss kannst du in den anerkannten Fachbereichen direkt einen Master of Arts in Kooperation mit der University of Wolverhampton anschließen — ganz ohne vorherigen Bachelor.

Du bist noch am Abwägen? Dann hilft dir auch unser Vergleich Kommunikationsdesign studieren oder ausbilden? und der Überblick zur Ausbildung Mediengestalter/in.

So läuft die Ausbildung an der Lazi ab

Im ersten Jahr legst du breite gestalterische Grundlagen — in Film & Mediendesign etwa Kamera, Licht, Schnitt und Bildsprache, in Grafik- und Kommunikationsdesign Typografie, Layout und Konzeption. Danach spezialisierst du dich und arbeitest an echten Projekten, oft mit realen Partnern. Ein Praktikum bringt dich in den Berufsalltag, die jährliche Werkschau gibt deinen Arbeiten eine echte Bühne. Nach rund drei Jahren hast du einen staatlich anerkannten Berufsabschluss — und ein Portfolio, das zählt.

Reinkommen tust du nicht über Noten, sondern über deine Mappe und ein persönliches Gespräch. Vorkenntnisse sind willkommen, aber kein Muss: Wichtiger sind Motivation und ein eigener Blick. Beim kostenlosen Infotag kannst du dir alles in Ruhe ansehen und deine Fragen direkt loswerden.

Studium oder Ausbildung? Der Vergleich

Mediendesign-StudiumStaatlich anerkannte Ausbildung
OrtHochschule / UniversitätBerufsfachschule (Vollzeit)
DauerBachelor 6–8 Sem. (+ Master)ca. 3 Jahre
Zugangoft Abitur + Mappe, teils NCMappe & Gespräch, ohne Abi möglich
SchwerpunktTheorie & Forschung, Praxis späterPraxis & Projekte ab Tag eins
KostenSemesterbeitrag (staatlich) bis 400–800 €/Mon. (privat)Schulgeld, oft BAföG-fähig
AbschlussBachelor / Master of Artsstaatlich anerkannter Berufsabschluss (+ optional Master)
Ideal fürwer Theorie & akademischen Grad willwer schnell gestalten & ein Portfolio bauen will

Für wen passt was? Wenn du forschen willst, einen akademischen Grad anstrebst und Abitur sowie Geduld mitbringst, ist das Studium der richtige Weg. Wenn du schnell gestalten, ein Portfolio aufbauen und früh in echten Projekten arbeiten willst — auch ohne Abitur —, ist die staatlich anerkannte Ausbildung oft die bessere Wahl. Und dank Master-Option musst du dich nicht einmal endgültig entscheiden.

Berufsbilder & Perspektiven

Mit einem Mediendesign-Hintergrund stehen dir viele Türen offen: Grafik- und Kommunikationsdesign, Web- und UI-Design, Motion Design und Animation, Film- und Videoproduktion, 3D oder KI-gestützte Content Creation. Du kannst in Agenturen, Studios und Medienhäusern arbeiten, in der Marketingabteilung eines Unternehmens oder freiberuflich.

Der Bedarf an Gestalter/innen, die digitale, gedruckte und bewegte Medien beherrschen, wächst — gerade weil immer mehr Inhalte über immer mehr Kanäle ausgespielt werden. Wer sauberes Handwerk mit eigener Handschrift verbindet und ein starkes Portfolio mitbringt, ist gefragt. Konkrete, aktuelle Gehaltszahlen für die einzelnen Berufsbilder findest du im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.

Konkret arbeiten Mediendesigner/innen zum Beispiel als:

  • Grafik-/Kommunikationsdesigner/in – Marken, Kampagnen, Editorial.
  • UI/UX-Designer/in – Websites, Apps und digitale Produkte.
  • Motion Designer/in – Animation, Bewegtbild, Social-Media-Content.
  • Editor/in & Postproduktion – Schnitt, Color und Sound im Film.
  • 3D-/GenAI-Artist – dreidimensionale Welten und KI-gestützte Bildproduktion.

Viele starten breit und schärfen ihren Schwerpunkt erst im Beruf — genau dafür ist eine breite, praxisnahe Ausbildung ein guter Start.

Häufige Fragen

Was ist Mediendesign?

Mediendesign ist ein Sammelbegriff für gestalterische Berufe rund um digitale, gedruckte und bewegte Medien — von Grafik und Web über Motion und Film bis zu 3D und KI-gestützter Gestaltung.

Kann man Mediendesign auch ohne Studium lernen?

Ja. Neben dem Hochschulstudium gibt es die staatlich anerkannte Ausbildung an einer Berufsfachschule — praxisnah, mit Portfolio-Aufbau und auch ohne Abitur möglich.

Was kostet ein Mediendesign-Studium?

An staatlichen Hochschulen meist nur ein Semesterbeitrag (oft um die 300 € pro Semester), an privaten Hochschulen rund 400–800 € pro Monat — dazu die Lebenshaltungskosten. Eine staatlich anerkannte Ausbildung ist häufig Schüler-BAföG-fähig.

Was bedeutet „staatlich anerkannt" bei der Ausbildung?

Es bedeutet, dass der Berufsabschluss staatlich anerkannt ist. An der Lazi Akademie gilt das für die Fachbereiche Film & Mediendesign sowie Grafik- und Kommunikationsdesign — beide sind außerdem Schüler-BAföG-fähig.

Ist eine Berufsfachschule dasselbe wie ein Studium?

Nein. An einer Berufsfachschule machst du eine Ausbildung mit anerkanntem Berufsabschluss, kein Hochschulstudium. Den akademischen Grad kannst du an der Lazi optional über den Master in Kooperation mit der University of Wolverhampton anschließen.

Kann ich nach der Ausbildung noch einen Master machen?

Ja. Nach einer Ausbildung in den anerkannten Fachbereichen der Lazi Akademie ist ein Master of Arts in Kooperation mit der University of Wolverhampton möglich — ohne vorherigen Bachelor.

Braucht man Abitur für Mediendesign?

Fürs Hochschulstudium in der Regel ja. Für die staatlich anerkannte Ausbildung nicht — hier entscheiden Mappe und Gespräch, nicht dein Notenschnitt.

Welche Berufe kann ich mit Mediendesign ergreifen?

Zum Beispiel Grafik- und Kommunikationsdesign, UI/UX-Design, Motion Design, Schnitt und Postproduktion oder 3D- und KI-gestützte Content Creation — in Agenturen, Studios, Unternehmen oder freiberuflich.

Mediendesign lieber praxisnah lernen – staatlich anerkannt?

An der Lazi startest du ab dem ersten Semester mit echten Projekten, in kleinen Gruppen, ohne Abi möglich — mit optionalem Master im Anschluss.

Jetzt bewerben › · Nächster Infotag ›

100 % kostenlos · keine Verpflichtung · jederzeit absagbar

Infotag · nächster Termin

Sei am Mittwoch dabei.
Bring Eltern oder Freunde mit.

Ein halber Nachmittag, der dir drei Jahre Klarheit bringen kann. Kostenlos, unverbindlich, ehrlich.

  • Rundgang durch Studios, Schnitträume und Tonstudio
  • Echte Absolventenfilme sehen
  • 1:1-Beratung zu Bewerbung & BAföG
  • Studierende direkt fragen
  • Kaffee, kein Sales-Pitch
  • Auch online möglich

Platz beim Infotag reservieren

Dauert 30 Sekunden. Bestätigung per E-Mail.
100 % kostenlos · keine Verpflichtung · jederzeit absagbar