Die Mediengestalter Ausbildung an der Lazi - welche Optionen habe ich?

  • Abschlüsse
    Staatlich anerkannte/r Mediendesigner/in - Digital und Print
    Staatlich anerkannte/r Mediendesigner/in - Film und Audiovision
     
  • Ausbildungsdauer: 6 Semester (3 Jahre)
  • Voraussetzungen: Abitur, mittlere Reife oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Ausbildungsbeginn: jedes Jahr im März oder Oktober
  • Bewerbung: jederzeit möglich
  • Möglichkeiten: unendlich
  • Studium: im Anschluss Studium zum Master of Arts in Kommunikationsdesign an der University of Wolverhampton möglich – auch ohne eigenen Bachelor-Abschluss!

Grundsätzlich lernst du als Mediengestalter/in ein Handwerk. Nach der Mediengestalter Ausbildung bist du in der Lage, Botschaften in ganz unterschiedlichste Medien kreativ umzusetzen. Wobei es im Berufsfeld Mediengestaltung nochmal zwei unterschiedliche Ausrichtungen gibt: die Mediengestaltung im Bereich Digital und Print und die Mediengestaltung im Bereich Bild und Ton. Je nachdem für welchen Ausbildungsplatz du dich entscheidest, hast du es eher mit “still stehenden” oder mit “bewegten” Medien zu tun. Während der Beruf des Mediengestalters digital und print in seinen Aufgaben eher für die Ausarbeitung von Grafikdesign, Websites und Druckerzeugnissen im Kundenauftrag zuständig ist, ist das Aufgabenspektrum der Mediengestalter Bild und Ton eher auf die Gestaltung von Film- und Hörmedien wie beispielsweise Imagefilme, Werbespots, Liveübertragungen, Viralspots, Tutorials und vieles mehr für Kunden bzw. Auftraggeber ausgerichtet.

Die Ausbildung zum Mediengestalter in einem Betrieb vs. “schulische” Ausbildung

Grundsätzlich kannst du den Beruf des/r Mediengestalters/in auf zwei Arten erlernen: Zum einen in einer betrieblichen Ausbildung in einem Unternehmen, das Ausbildungsplätze anbietet, zum anderen in einer schulisch-akademischen Ausbildung. Während du in der betrieblichen Ausbildung zwar Ausbildungsgehalt erhältst, bist du hier jedoch festgelegt auf die Medienprodukte, die der Betrieb produziert bzw. benötigt. In einer schulischen Ausbildung zum Mediengestalter lernst du die unterschiedlichen Bereiche gleichermaßen kennen. Und in der beruflichen Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in bzw. zum/zur Mediendesigner/in an der Lazi Akademie in Esslingen (Baden-Württemberg) bist du grundsätzlich mal in drei Fachbereichen “zu Hause”: Im Bereich Film- und Mediendesign, Fotodesign und Grafik- und Kommunikationsdesign. Logisch, dass Deine Berufs-Chancen nach den Jahren der Ausbildung höchstwahrscheinlich größer sind, eine Anstellung zu erhalten, als mit dem Abschluss Mediengestalter aus einer betrieblichen Ausbildung, weil hier sehr oft Flexibilität zählt und dazu auch der höchste Wissensstand im Bereich Technik. 

Nachteile einer betrieblichen Mediengestalter Ausbildung

  • Oft festgelegt auf einige wenige Bereiche
  • Reduziertes Basiswissen über berufs-relevante Theorie aufgrund spärlichen Theorie-Unterrichts in der Berufsschule (meist 1 x die Woche).
  • Oftmals fehlende, professionelle Ausbildungsanleitung im Betrieb
  • Grundsätzlich weniger Ausbildungsplätze vorhanden

Vorteile einer schulischen Ausbildung zum Mediengestalter

  • Mehr Ausbildungsplätze vorhanden
  • Fundierte Wissensvermittlung durch professionelle Spezialisten
  • Höherer Kenntnisstand aufgrund vielfältigeren Erfahrungen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen
  • Oft höheres Maß an Selbständigkeit aufgrund eigenständiger Verantwortungsbereiche in Team-Projekten
     

Die Ausbildung zum Mediengestalter an der Lazi Akademie in Esslingen

An der Lazi Akademie kannst du – wie oben schon angedeutet – Deinen beruflichen Ausbildungs-Schwerpunkt zum Mediengestalter gleich aus drei Möglichkeiten auswählen. Im Bereich Film- und Mediendesign, im Bereich Fotografie oder im Bereich Grafik- und Kommunikationsdesign. Der Vorteil bei uns gegenüber anderen Ausbildungsplätzen: Egal, für welchen Fachbereich du dich im Bereich Ausbildung als Mediengestalter auch entscheidest, du bekommst von den Aufgaben in den anderen Fachbereichen ebenfalls eine Menge mit, weil du während Deiner Studien an vielen Gemeinschaftsprojekten mit allen Fachbereichen mitarbeiten wirst. Und das Beste daran: Viele Ausbildungsprojekte sind reale Kundenaufträge! Was bedeutet, dass du – sowohl im Digital- wie auch im Printbereich – gleich von Beginn an lernst, wie die berufliche Realität draussen in der Medienbranche aussieht, wenn man als kreativer Mediengestalter im Auftrag von Kunden bzw. von Unternehmen digitale oder print-orientierte Projekte realisiert. Damit du da bereits während der drei Jahre Ausbildung, aber auch danach erfolgreich bestehen kannst, erhältst du an der Lazi Akademie viel Basis-Wissen, das egal, ob du später einmal erfolgreicher Filmer/in, Fotograf/in oder Grafikdesigner/in sein wirst, Dir auf dem Weg dahin maßgeblich helfen wird.
 

Mediengestalter Digital und Print

Deine Schwerpunkte in der Fachrichtung Mediengestalter Digital und Print liegen wie oben schon erwähnt vorwiegend im professionellen Umgang mit stehenden Bildern. Hierzu gehören natürlich vorwiegend sowohl Fotos wie auch Grafiken. Allerdings steigst du an der Lazi-Akademie im ersten Jahr mit einem so genannten “Crossmedia-Semester” ein, was bedeutet, dass du im ersten Semester Unterrichte in allen drei Fachbereichen Film, Foto und Grafik erhältst. Erst ab dem zweiten Semester steigst du dann in deinem gewählten Fachbereich ein.

 Mediengestalter Bild und Ton 

Der Abschluss zum Mediengestalter in der Fachrichtung Bild und Ton besagt, dass du mit vorwiegend bewegten Bildern professionell arbeiten kannst. Filmerstellung und -gestaltung , Multimedia-Anwendungen in Bild und Ton sind später dein berufliches Arbeitsfeld. Aber auch in die Arbeitsbereiche der Ausbildung zum Mediengestalter digital und print erhältst du im Rahmen des ersten “Crossmedia-Semesters” an der Lazi Akademie professionellen Einblick. Erst ab dem zweiten Semester vertiefst du deine Kenntnisse dann in deinem gewählten Fachbereich Film- und Mediendesign. Die Inhalte der Mediengestalter Bild und Ton Ausbildung sehen dabei folgendermaßen aus:
 

Nächster Infotag am 13. März 2020

TAGE

STD

MIN

SEK
Mediengestalter Voraussetzungen

Grundsätzlich gibt es zweierlei Möglichkeiten, die Mediengestalter Ausbildung an der Lazi Akademie auf einem der Ausbildungsplätze zu beginnen: Entweder du hast die Mittlere Reife absolviert oder du besitzt einen Hauptschulabschluss und dazu eine abgeschlossene Berufsausbildung. Was die jeweiligen Abschlussnoten anbelangt, sind wir nicht so sehr daran interessiert, “woher jemand kommt”, sondern vielmehr daran, “wohin jemand will”. Das bedeutet, dass wenn du dich bei uns bewerben möchtest, du sowohl ein Bewerbungsgespräch wie auch eine praktische Aufgabe absolvieren musst. Das Bewerbungsgespräch kann bei uns zum Beispiel gleich nach deinem Besuch unseres Infotags stattfinden – die Bewerbungsaufgabe erledigst du innerhalb einer Woche bei dir zu Hause. Beide Ergebnisse entscheiden bei deiner Bewerbung darüber, ob du bei uns die Ausbildung zum Mediengestalter anfangen kannst oder nicht. Deine Schulnoten sind bei der Bewerbung nicht  entscheidend. Allerdings gilt grundsätzlich für Bewerberinnen und Bewerber, dass die deutsche Sprache in Wort und Schrift gut beherrscht wird. Das eine hilft den Unterricht gut zu verstehen, das andere auch später im Beruf eine gute Performance abzugeben – denn wer stellt schon gerne einen Mediengestalter ein, der nicht richtig lesen und schreiben kann?

Die Zukunft des Mediengestalters

Egal, ob du bei uns den Abschluss zum staatlich anerkannten Mediengestalter machst oder mit dem Lazi Diplom weiter studierst an unserer Partner-Universität in Wolverhampton in Richtung Master-Abschluss – der allgemeine Arbeitsmarkt wird Deinen Abschluss honorieren, weil Lazi-Absolventen absolut gern gesehene Fachkräfte sind in der digitalen wie auch print-basierten Medienbranche. Hier schätzen die Arbeitgeber unsere praxisnahe Ausbildung, die stets durch absolute Profis aus der Medienbranche gewährleistet wird und dafür steht, dass Deine Fähigkeiten, die du im Rahmen Deiner Ausbildung zum/r Mediengestalter/in erwirbst, stets auf dem neuesten „Up to date“-Stand sind – auch beispielsweise, was die jeweils modernste Technik in den Bereichen digital und print anbelangt.
 

Das Gehalt eines Mediengestalters nach der Ausbildung

Wie in den meisten Ausbildungsberufen steigen Absolventen nach der Mediengestalter Ausbildung mit einem erstmal niedrigeren Gehalt in eine Festanstellung ein, der dann aber mit zunehmender Berufserfahrung ansteigt. Wie in den meisten Berufen gibt es keine festen Vorgaben, was ein ausgebildeter Mediengestalter digital und print oder bild und ton verdienen darf oder kann. Im wesentlichen gelten jedoch Vergleichswerte, die zeigen, dass Berufseinsteiger je nach Betriebsgröße und -standort mit einem Bruttogehalt zwischen 1.600 und 2.000 Euro beginnen und mit zunehmender Berufserfahrung dann derzeit durchaus bis zu 2.500 bis 3.000 Euro verdienen können. Nicht zu unterschätzen sind hier übrigens berufliche Zusatzqualifikationen, die über die Jahre nochmal kräftige Zuschläge bedeuten können. Denn nicht selten haben es ausgebildete Mediengestalter in ihrer beruflichen Laufbahn letztendlich bis zum Chef-Typografen oder auch Artdirector geschafft. Allesamt Berufe, die natürlich ein hohes Maß an Verantwortung beinhalten, dafür aber eben auch ein ebensolches “Mehr” an Verdienst.

Warum eine Mediengestalter Ausbildung Sinn macht
Die Welt der Medien nimmt rasant zu. Immer mehr Kommmunikationsprozesse – auch des ganz normalen Alltags – laufen über Medien mit denen Menschen in Kontakt treten. Ganz klar, dass hier professionelle Mediengestaltung ständig gebraucht wird. Egal, ob es das Tutorial ist, das der Monteur in der Autowerkstatt kurz anschaut, bevor er sich an die Reparatur der Lichtmaschine eines “antiken Daimlers” macht oder die Grundschullehrerin, die ihre Klasse über virtuelle Medien auf eine “Dschungel-Safari” mitnimmt: Professionelle Gestaltung in Sachen Mediendesign ist gefragt wie nie. Und der Bedarf an professionellen Mediengestaltern wird zukünftig noch weiter ansteigen, weil sich auch die Vielfalt der Medien ständig erhöhen wird. Wer sich also für Gestaltung, Design und Medienproduktion interessiert, hat grundsätzlich eine gute Zukunft im Beruf vor sich. Denn wie heißt es doch so schön: “Viel braucht viel …!”
 

Infotag und Campusführung

Wie hat dir diese Seite gefallen?

 
 
 
 
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
7 Bewertungen
89 %
1
5
4.45