Bildkulturen & Medienkunst — Lazi Akademie Esslingen
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Bildkulturen & Medienkunst

Bildkulturen & Medienkunst — Bildsprachen analysieren und künstlerisch denken

Das Modul Bildkulturen & Medienkunst verbindet theoriegeleitete Analyse mit künstlerischer Praxis. Ziel ist, ein tiefes Verständnis darüber zu entwickeln, wie Bilder kulturelle Werte, Narrative und Identitäten formen — und wie man diese Erkenntnisse in eigenständige mediale Arbeiten übersetzt. Der Kurs ist als forschend-experimentelles Labor angelegt: Analyse, Recherche und künstlerische Erprobung gehen Hand in Hand.

Worum es inhaltlich geht

Ausgehend von klassischen Begriffen der Bildtheorie (Ikonographie, Ikonologie, semiotische Lesarten) betrachten wir zeitgenössische Bildpraktiken: Werbung, Popkultur, Social Media, politische Bilder, museale Inszenierung und künstlerische Strategien. Gleichzeitig arbeiten wir praktisch — mit kurzen Video- und Fotostücken, Sound-Experimenten, Installationsskizzen und performativen Scores.

Kernthemen und methodische Zugänge

Die methodische Bandbreite reicht von Close Readings visueller Artefakte bis zu partizipativer Forschung. Zentrale Teile des Moduls sind:

  • Bildanalyse & Theoriebasis: Methoden des Vergleichs, historische und medienhistorische Kontextualisierung.
  • Visual Culture Studies: Populärkultur, Werbung, Meme-Phänomene, Algorithmische Bildökonomien.
  • Medienästhetik & Materialität: Pixelästhetiken, analoge Bildverfahren, Klang als Bildkomponente.
  • Praktische Medienkunst: Kurzprojekte in Video, Sound-Art, Performance, Installation und Hybriden.

Jede Woche besteht aus einem Theorie-Input, einer Hands-on-Session und einer Reflexionsrunde: Studierende erstellen kleine visuelle Essays, testen Formate und erproben Strategien für die Vermittlung komplexer Inhalte an unterschiedliche Zielgruppen.

Die Leistungsanforderungen sind so angelegt, dass sie theoriegeleitete Praxis honorieren: kuratorische Statements, visuelle Essays, experimentelle Prototypen und reflexive Dokumentationen. Bewertet werden in der Regel:

  1. die konzeptionelle Schärfe eines Projektes (Problemstellung, Bezug zur Forschung),
  2. die formale Umsetzung (Kohärenz zwischen Medium, Technik und Idee),
  3. die Qualität der Reflexion (Dokumentation, Kontextualisierung, Lessons Learned).

Bilder sind Handlungen: sie handeln politisch, kulturell und ästhetisch — das Modul lehrt, diese Handlungen zu lesen und zu gestalten.

Infotag · 13. Mai · 15:00 Uhr · Vor Ort

Sei am Mittwoch dabei.
Bring Eltern oder Freunde mit.

Ein halber Nachmittag, der dir drei Jahre Klarheit bringen kann. Kostenlos, unverbindlich, ehrlich.

  • Rundgang durch Studios, Schnitträume und Tonstudio
  • Echte Absolventenfilme sehen
  • 1:1-Beratung zu Bewerbung & BAföG
  • Studierende direkt fragen
  • Kaffee, kein Sales-Pitch
  • Auch online möglich

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100 % kostenlos · keine Verpflichtung · jederzeit absagbar