Crossmedia Tools CGI — Lazi Akademie Esslingen
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Crossmedia Tools — CGI

Modellierung, Licht & Compositing

Das Modul Crossmedia Tools — Computer Generated Imagery (CGI) führt Teilnehmende systematisch durch die Praxis moderner 3D-Produktion. Es geht darum, eine verlässliche Arbeitsweise aufzubauen: von der konzeptionellen Idee über saubere Modellierung und texturale Ausarbeitung bis hin zur Lichtsetzung, Rendering-Optimierung und finalen Integration im Compositing. Schwerpunkt ist die Verbindung technischer Genauigkeit mit einem gestalterischen Blick.

Überblick & Lernziele

Die Teilnehmenden entwickeln ein umfassendes Verständnis der gesamten Pipeline: saubere Modellierung (Hard- und Soft-Surface), sinnvolle UV-Organisation, PBR-Texturen, Node-basierte Shader, Basis-Rigging, überzeugende Keyframe-Animation, dramaturgische Lichtsetzung und finaler Render-Output mit Multipass-Strategien. Wesentliche Lernziele sind technische Sauberkeit, reproduzierbare Dateistrukturen, professionelles Lookdev sowie Produktionsbewusstsein (Renderzeiten, AOVs, Deliverables).

Die Pipeline: Phasen, Techniken & Werkzeuge

Die Ausbildung ist entlang typischer Produktionsphasen organisiert. Praktische Übungen und abgestufte Abgaben entlang der Pipeline sichern den Lernerfolg.

  • Konzeption & Blocking — Skizzen, Silhouetten, Prototypen, Storyboard-Shots und frühe Stilentscheidungen.
  • Modellierung & Topologie — Low-Poly → High-Poly → Retopology; saubere Edge-Flows für Deformation und Subdivision.
  • UVs & Layout — effizientes Packing, UDIM-Strategien, nahtfreie Übergänge und konsistente Texel-Density.
  • Texturing & PBR — Albedo, Roughness, Metalness, Normal/Height; Substance-Workflows, Masking und Layering.
  • Shading & Lookdev — node-basierte Shader, SSS, Clearcoat, anisotrope Effekte und Materialvarianten für Looktests.
  • Rigging & Animation — Skelettaufbau, Deformer, Weighting, Controls und Keyframe-Principles (Timing, Gewicht, Pacing).
  • Licht & Rendering — HDRI vs. area lights, Filmic Color Management, Sampling/Denoising, AOVs und Render-Optimierung.
  • Compositing — Multipass-Integration, Farb-Matching, Grain/Lens-Work, Motion-Blur-Matching, Integration ins Footage.

Die Modulprüfung ist projektbasiert: mehrere Übungsaufgaben (z. B. Hard-Surface-Prop, organisches Prop, Lighting-Shot) führen zu einem finalen CGI-Shot oder einer kurzen Sequenz, die alle Pipeline-Schritte vereint. Bewertet werden das Endbild, die technische Dokumentation (Workflows, Render-Settings, AOV-Liste) und die Nachvollziehbarkeit der Arbeitsschritte.

  1. Mini-Projekt: Low-Poly Prop → High-Poly Sculpt → Bake → Textures.
  2. Lookdev-Shot: Material-Feinabstimmung, Lichtaufbau und Render-Passes.
  3. Integration-Shot: Compositing von CG-Elementen in Realfootage oder Multipass-Composite.

Ein starkes CGI-Portfolio enthält wenige, technisch saubere und gestalterisch durchdachte Shots mit klaren Concept-Notes, Breakdown-Screenshots, Render-Passes und kurzen Making-Of-Notizen.

„Gutes CGI ist unsichtbar in seiner Perfektion — die Kunst liegt darin, Technik unauffällig zu machen, ohne die Wirkung zu verlieren.“

Infotag · 13. Mai · 15:00 Uhr · Vor Ort

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