GenAI Tools — Lazi Akademie Esslingen
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GenAI Tools

Grundlagen, Automatisierung & Medienproduktion mit Künstlicher Intelligenz

Das Modul GenAI Tools führt die Studierenden tief in die technischen, gestalterischen und workflow-orientierten Möglichkeiten generativer KI ein. Über mehrere Lernphasen hinweg entwickeln sie ein umfassendes Verständnis dafür, wie KI-Modelle Texte, Bilder, Videos und Sounds erzeugen – und wie sich diese Systeme gezielt steuern, kombinieren und in professionelle Medienprozesse integrieren lassen.

Zentrale Idee des Moduls: KI ist kein Ersatz für kreative Arbeit – sie ist ein technisches Werkzeug, das kreative Prozesse erweitert, beschleunigt und neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet.

Der Einstieg beginnt mit der Frage, wie generative Modelle funktionieren: Welche Trainingsdaten stecken dahinter? Wie interpretieren KI-Systeme Texteingaben? Welche Parameter beeinflussen Stil, Konsistenz und Qualität? Die Studierenden lernen unterschiedliche Plattformen kennen und erproben, wie sich Eingaben formulieren lassen, damit die Ergebnisse nicht zufällig wirken, sondern bewusst gesteuert sind. Erste Übungen zeigen, wie KI visuelle Richtungen, Stimmungen, Textinterpretationen und Varianten erzeugen kann.

Texte, Bilder & visuelle Serien mit KI gestalten

Ein großer Teil des Moduls widmet sich der Text- und Bildproduktion. Die Studierenden entwickeln ein Gefühl für gutes Prompting, lernen Strategien zur Stilsteuerung, trainieren Varianten von Bildwelten und erkennen, wie Bildgeneratoren Komposition, Licht, Perspektive, Materialität und Stimmung interpretieren.

Wichtige Lerninhalte dieser Phase sind unter anderem:

  • Unterschiedliche Prompt-Typen verstehen (deskriptiv, technisch, stilistisch)
  • Stiltreue und Wiederholbarkeit durch Parametersteuerung erreichen
  • Eigenständige Bildserien mit konstanter visueller Identität entwickeln
  • Textgeneratoren für Konzepte, Strukturen, Skripte und Szenen nutzen
  • Vergleich zwischen menschlicher Konzeption & maschinellen Variationen

Durch dieses Zusammenspiel erkennen die Lernenden, dass KI keineswegs „magisch“ arbeitet, sondern auf formalen, logischen und statistischen Prinzipien basiert – und dass ihre kreative Qualität davon abhängt, wie präzise, bewusst und reflektiert die Eingaben sind.

Video, Animation und Sounddesign mit generativer KI

Aufbauend auf den Grundlagen der Bild- und Textproduktion geht das Modul in die Tiefe der Bewegtbild- und Soundproduktion. Die Studierenden experimentieren mit Tools, die:

  • Bilder in Animationen überführen,
  • kurze Videosequenzen generieren,
  • visuelle Stile auf Clips übertragen,
  • Musik, Geräusche oder Atmosphären erzeugen,
  • Stimmen synthetisieren oder Tonspuren variieren.

Diese Phase zeigt, wie KI in crossmedialen Workflows eingesetzt werden kann. Die Studierenden entwickeln kurze, KI-gestützte Clips und Soundfragmente und lernen, die jeweiligen Tools nicht isoliert, sondern als Bausteine eines größeren gestalterischen Prozesses zu verstehen.

In den fortgeschrittenen Lerninhalten steht die Automatisierung von Medienprozessen im Fokus. Die Studierenden erarbeiten, wie textbasierte Daten, Layout-Templates, Bildvarianten oder Strukturvorlagen miteinander verbunden werden können, um konsistente, skalierbare Medienserien zu produzieren.

Typische Beispiele aus der Praxis sind:

  • mehrteilige Social-Media-Serien
  • automatisierte Produktbilder
  • variantenreiche Kampagnenlayouts
  • automatisierte Anpassungen für verschiedene Formate
  • Template-basierte Bild- oder Textreihen

Durch diese Arbeit wird deutlich, wie KI helfen kann, große Mengen an Inhalten effizient und dennoch visuell kohärent zu gestalten – und welche Verantwortung durch Automatisierung entsteht.

„Automatisierung beschleunigt Abläufe – doch die gestalterische Qualität entscheidet immer der Mensch.“

Ein integraler Bestandteil des Moduls ist die kritische Auseinandersetzung mit Datenethik, Fairness, Verzerrung und Transparenz. Die Studierenden diskutieren:

  • wo Bias in Bild- oder Textgeneratoren entstehen kann,
  • wann generierte Inhalte gekennzeichnet werden müssen,
  • wie Rechte & Lizenzen funktionieren (Copyright, Trainingsdaten),
  • welche Verantwortung Designer*innen in KI-Workflows tragen,
  • wie KI nachhaltig & verantwortungsvoll eingesetzt werden kann.

Ziel ist es, nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich reflektiert mit KI zu arbeiten und die Wirkung generierter Inhalte zu verstehen.

Am Ende des Moduls sind die Studierenden in der Lage, KI-Tools technisch kompetent, gestalterisch präzise und verantwortungsbewusst einzusetzen. Sie beherrschen die Grundlagen von Text-, Bild-, Video- und Soundgenerierung, verstehen Automatisierungsprozesse und können generative Systeme in professionelle Medienproduktionen integrieren.

Infotag · 13. Mai · 15:00 Uhr · Vor Ort

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  • Rundgang durch Studios, Schnitträume und Tonstudio
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