In welchem Rahmen?
Halbtags-Einsteiger
Erste Berührung mit Vlog-Produktion
- Setup-Beratung (Kamera, Mikro, Software)
- Erste 1-2-Minuten-Folge planen und drehen
- Schnitt-Grundlagen in DaVinci Resolve
- Material wird gestellt
Wochenend-Intensiv
Komplette Vlog-Folge — von der Idee zum Upload
- Eine vollständige Vlog-Folge bauen und veröffentlichen
- Storytelling-Methode aus der Praxis
- Schnitt-Workflow mit DaVinci Resolve
- Distribution: YouTube, Instagram, eigene Website
- Persönliches Feedback an deinem Material
Inhouse für Teams
Firmen-Vlog konzipieren und produzieren
- Bei euch vor Ort oder an der Lazi Akademie
- Vlog-Konzept passend zu eurer Marke
- Workflow-Setup für das Team
- Optional: Folge-Session nach 4 Wochen
Vlog starten
Vom ersten Take zur fertigen Folge. „How to Vlog“ in der Praxis — Setup, Storytelling, Schnitt, Veröffentlichen. Du baust im Seminar deine erste eigene Vlog-Folge — von der Idee bis zum Upload.
Geleitet von Dominik Lazi, der den Lazi-Vlog macht: Werkschau-Folgen, Studierenden-Porträts, Akademie-Alltag, Behind-the-Scenes. Aus der eigenen Praxis — keine Theorie-Schleifen, sondern bewährte Workflows aus echten Folgen.
Im Einsteiger-Workshop beginnst du bei null — keine Erfahrung mit Kamera oder Schnittsoftware nötig. Du lernst, wie du mit dem Handy oder einer einfachen Kamera einen Vlog startest, was eine gute Folge ausmacht, und gehst mit einer ersten fertigen Vlog-Folge nach Hause. Für Selbstständige, Marketing-Teams, Bildungseinrichtungen, Content-Creator und alle, die ihre Geschichte selbst erzählen wollen.
Was macht einen guten Vlog aus? ›
Ehrlichkeit, Tempo und eine erkennbare Stimme. Ein Vlog ist kein Werbefilm — die Zuschauer merken, ob jemand vor der Kamera echt ist oder einen Text vorliest. Wir schauen uns echte Vlog-Folgen an (auch aus dem Lazi-Vlog), zerlegen sie und ziehen daraus konkrete Regeln für deine eigenen Folgen. Ergebnis: ein klares Gefühl dafür, was funktioniert — und warum.
Setup: Kamera, Mikrofon, Software ›
Du brauchst weniger, als du denkst. Ein modernes Handy reicht für den Start, eine kleine Kamera (Sony ZV, Insta360, GoPro) ist ein günstiges Upgrade. Wichtiger als die Kamera: ein vernünftiges Mikrofon (Ansteckmikro oder Shotgun) und gutes Licht. Für den Schnitt: DaVinci Resolve (kostenlos), CapCut (Mobile), oder Premiere/Final Cut wenn du sie schon hast. Wir richten alles im Seminar gemeinsam ein.
Storytelling: Vom Take zur Folge ›
Eine Vlog-Folge ist eine kleine Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende. Wir lernen, wie du beim Drehen schon ans Schnittbild denkst, wie du B-Roll planst, wie du Übergänge schaffst, und wie aus Stunden Material eine zehnminütige Folge wird, die nicht langweilt. Du baust deine erste Folge nach genau dieser Methode.
Schnitt-Workflow: Was im Cut wichtig ist ›
Schneiden auf Wort, Pacing-Regeln, Musik und Sound-Design, Untertitel für Social Media, Farbkorrektur in unter 5 Minuten. Wir arbeiten mit DaVinci Resolve (kostenlos, professionell) — aber die Methoden funktionieren in jeder Software. Du verlässt das Seminar mit einer Schnitt-Routine, die du danach selbst auf neue Folgen anwenden kannst.
Veröffentlichen: YouTube, Instagram, eigene Website ›
Wo zeigt sich dein Vlog? YouTube (langform, Reichweite, Suche), Instagram (Reels, kurze Häppchen), eigene Website (volle Kontrolle, SEO). Wir besprechen Pros und Cons jeder Plattform, Upload-Settings (Thumbnail, Beschreibung, Tags), Frequenz-Strategie und wie du deine Folgen so produzierst, dass sie mehrfach verwertbar sind.
Wie viel Aufwand pro Folge? ›
Ehrliche Zahlen aus der Praxis: Eine zehnminütige Folge braucht beim Lazi-Vlog typisch 2-3 Stunden Drehzeit + 4-6 Stunden Schnitt + 1 Stunde Upload/Distribution. Mit Routine wird's schneller. Wir zeigen dir, wo du Zeit sparen kannst, ohne dass die Qualität leidet — und wo Abkürzungen sich rächen.
Vlog starten
Vlogs sind eines der ehrlichsten Formate im Bewegtbild — und gleichzeitig eines der am schwersten zu Erlernenden. Hier die wichtigsten Grundlagen kompakt erklärt.
Was ist ein Vlog? ›
Ein Vlog (Video-Blog) ist eine Folge im Bewegtbild-Format, in der jemand aus der ersten Person erzählt — über Alltag, Projekte, Themen. Anders als ein Werbefilm oder eine Reportage steht die persönliche Stimme im Vordergrund: die Vlogger:in ist Erzähler/in und Hauptperson zugleich. Erfolgreiche Vlog-Kanäle bauen über die Zeit eine Beziehung zur Community auf, die mit klassischen Inhalten kaum erreichbar ist.
Welche Kamera brauche ich für einen Vlog? ›
Für den Einstieg reicht ein modernes Handy (iPhone, Pixel, S-Reihe von Samsung). Wer länger dabei bleibt, greift gern zu kompakten Vlog-Kameras: Sony ZV-1 oder ZV-E10 sind Klassiker, Insta360 für Action, GoPro für unterwegs. Wichtiger als die Kamera ist die Tonqualität — investiere zuerst in ein vernünftiges Mikrofon, bevor du an der Kamera schraubst.
Welches Mikrofon ist für Vlogs am besten? ›
Drei bewährte Optionen: (1) Ansteckmikro (Rode Wireless Go, DJI Mic) — gut für Outdoor und wenn du dich bewegst, klipsbar am Hemd. (2) Shotgun-Mikrofon auf der Kamera — solider Allrounder für statische Aufnahmen. (3) Handy-Lavalier (z.B. Rode SmartLav+) — günstiger Einstieg. Die schlechteste Option: das interne Kamera-Mikro. Schlechter Ton macht aus einem guten Bild eine unhörbare Folge.
Welche Software zum Schneiden? ›
DaVinci Resolve ist in der kostenlosen Version professioneller als die meisten teuren Programme — Standard im YouTuber-Bereich. CapCut für Mobile ist überraschend gut für Quick-Edits. Premiere Pro und Final Cut sind Industrie-Standards (kostenpflichtig). iMovie auf dem Mac reicht für den Anfang. Wichtig ist nicht die Software, sondern die Methodik dahinter.
Was unterscheidet einen guten Vlog von einem schlechten? ›
Drei Faktoren: (1) Erzählhaltung — bist du echt oder spielst du eine Rolle? (2) Pacing — hat die Folge Tempo, oder zieht sie sich? (3) Bezug — gibt es einen erkennbaren roten Faden, oder ist es eine Aneinanderreihung? Technische Qualität (Bild, Ton) ist die Eintrittskarte, aber sie macht einen Vlog nicht gut. Eine handygefilmte Folge mit klarer Geschichte schlägt eine teure Produktion ohne roten Faden.
Wie lange sollte eine Vlog-Folge sein? ›
Auf YouTube: 8-15 Minuten ist die häufigste Länge, weil sie YouTubes Algorithmus belohnt. Auf Instagram Reels: 30-90 Sekunden. Auf der eigenen Website: was deine Geschichte braucht. Die Faustregel: Eine Folge sollte so lang sein wie nötig und so kurz wie möglich. Wenn du im Schnitt merkst, dass es ohne Verlust kürzer geht, kürze.
Wo lade ich meinen Vlog hoch? ›
YouTube ist die Heimat für Vlogs — Suche, langes Format, Reichweite über Algorithmus, AdSense-Monetarisierung. Instagram Reels für kurze Häppchen und Teaser, die auf YouTube verweisen. Eigene Website (wie der Lazi-Vlog) gibt dir volle Kontrolle, eigenes SEO, keine Algorithmus-Abhängigkeit. Profis sind auf mehreren Plattformen — mit angepassten Versionen.
Wie oft sollte ich vloggen? ›
Regelmäßigkeit schlägt Häufigkeit. Eine Folge im Monat zur gleichen Zeit ist besser als drei Folgen in einer Woche und dann ein halbes Jahr Pause. Wir empfehlen für den Anfang: alle 2-4 Wochen eine Folge. Wenn du das durchhältst und Spaß daran hast, kannst du steigern. Wer Vlog wie ein Tagesgeschäft betreibt, gibt nach drei Monaten auf.
Termine nach Absprache.
Lazi Akademie gGmbH · Schlösslesweg 48–50 · 73732 Esslingen am Neckar

